Leiterplatten-Layoutsoftware für Atari´s und Emulatoren

Scooter-PCB

Scooter-PCB gehört sicherlich zu der Spitze der für den Atari verfügbaren Platinenlayoutprogramme. Es braucht den Vergleich mit teuren PC-Programmen nicht zu scheuen. Sehr viele Funktionen, die bei anderen Programmen erst dazugekauft werden müssen, sind in Scooter-PCB serienmäßig enthalten. Dazu gehört der Autorouter, die Flächenfüllfunktion oder die Fräswegberechnung. Der größte Pluspunkt ist aber die einfache GEM-konforme Bedienbarkeit des Programmes. Alles zusammen zu einem sehr günstigen Preis!

Die Oberfläche:

Entscheidend für die gute Bedienbarkeit eines Programmes ist die Benutzeroberfläche. Häufig benutzte Befehle liegen hier schnell erreichbar im Seitenmenü neben dem Fenster. Die Menüpunkte sind vom Anwender selbst konfigurierbar. Hinter jedem Feld verbirgt sich ein Befehlstext, der beim Anklicken mit der Maus von Scooter-PCB interpretiert wird, ähnlich wie bei einer Programmiersprache. Häufig benötigte Aktionen, wie z.B. das Nachladen eines Bauteils, können Sie so mit einem einzigen Mausklick erledigen. Selbstverständlich können auch Befehle über Tastencodes aufgerufen werden.

Farbe:

Die Version 2.11C ist sowohl in Farbe und schwarz/weiß lauffähig. Eine Unterscheidung zwischen Farb- und Schwarz/Weiß-Version findet nicht mehr statt. Im Farbmodus sind die Layer durch 16 verschiedene Farben gut unterscheidbar. Komplexe Layouts werden so übersichtlicher.

Bildaufbau:

Der Bildaufbau wird durch extrem schnelle und voll auf das Problem zugeschnittene Maschinenprogramme erzeugt. Freier Speicher wird dabei zusätzlich als Bildspeicher verwendet. Beim Scrollen des Fensters braucht so nur ein neuer Bereich in das Arbeitsfenster kopiert werden, was sehr schnell geht.

Flächenfüllung:

Flächenfüllung Eine der anspruchvollsten Funktionen in Scooter-PCB ist die Flächenfüllfunktion, mit der automatisch Masseflächen erzeugt werden können. Sie geben einfach die Außenumrisse der gewünschten Fläche an, den Rest erledigt das Programm für Sie. Selbstverständlich können Sie den gewünschten Sicherheitsabstand, das Füllmuster, eine Signalzugehörigkeit (z.B. GND), Wärmefallen, Behandlung von Kupferinseln und vieles mehr selbst bestimmen. Sie sind unerläßlich bei HF- und Multilayerplatinen. Masseflächen verbessern nicht nur die elektrischen Eigenschaften der Platinen, sie helfen auch, Ätzmittel zu sparen und die Umwelt zu schonen.

Fräswegberechnung:

Mit der Outline-Funktion kann der Fräsweg für Platinenprototypen berechnet werden. Die Ansteuerung der Fräsmaschine erfolgt über den Plottertreiber. Die Integration in ein Layoutprogramm hat folgende Vorteile:

  • Sie haben die volle Komtrolle über die erzeugten Fräswege und können diese bei Bedarf ändern,
  • Umständlichen Einlesen und Erzeugen von Gerberdaten entfällt,
  • Scooter-PCB für Atari ist oftmals preiswerter als reine Outline-Programme.

Autorouter:

Der Autorouter ist ein 80%-Router, d.h. er findet bei einer durchschnittlichen Platine ca. 80% der Verbindungen. Die Leiterbahnstärke, der Sicherheitsabstand, das Routing-Raster und die Strategie sind ebenso frei einstellbar wie der Arbeitsbereich auf der Platine.

Druckertreiber:

Druckprogramm

Was nützt das beste Platinenlayoutprogramm, wenn kein vernünftiger Ausdruck möglich ist? Aus diesem Grund besitzt Scooter-PCB einen Druckertreiber, der erstklassige Ergebnisse aus Ihrem Drucker herausholt. Es werden so gut wie alle 9-, 24-Nadeldrucker, Tintenstrahl- und Laserdrucker unterstützt. Mit dem PostScript-Treiber können Laserdrucker oder Filmbelichter unmittelbar angesteuert werden. Damit zur Dokumentation auch Zeichnungen in die Textverarbeitung eingelesen werden können, gibt es Treiber für das IMG-, und Metafile-Format. Verzerrungen, die vom Drucker verursacht werden, können mit Korrekturfaktoren ausgeglichen werden. Selbst der Nadeldurchmesser kann angegeben werden, damit Leiterbahnen auch wirklich in der gewünschten Breite abgebildet werden. Mit Betriebssystemen wie MultiTOS kann der Druckvorgang auch im Hintergrundbetrieb statt-finden. Per Dateiausgabe ist auch das Drucken auf entfernten Druckern möglich (z.B. auf dem Laserdrucker eines Bekannten).

Plottertreiber:

Der Plottertreiber unterstützt zahlreiche Stift-, Fotoplotter und Fräs-/Bohranlagen. Bei Stiftplottern (z.B. HPGL) ist eine Stiftoptimierung möglich, die bei unterschiedlich großen eingelegten Stiftdurchmessern immer den auswählt, der für die Zeichnung eines Objekts am geeignetsten ist. Für industrielle Leiterplattenherstellung sind Treiber für Gerber und Excellon vorhanden. Zur Ansteuerung von CNC-Maschinen sind ebenfalls Treiber für Sieb&Meier, LPKF- und Bungard-Maschinen vorhanden. Hiermit können auch die mit Scooter-PCB berechneten Outline-Layer gefräst werden.

Technische Daten:

  • vektororientiert,
  • leicht bedienbar,
  • universell einsetzbar
  • Platinengröße bis 1.6m x 1.6m,
  • Auflösung: 0.0254mm,
  • über 500 Bauteile,
  • Flächenfüllfunktion,
  • Autorouter,
  • Fräswegberechnung,
  • umfangreiche Druckertreiber
  • Treiber für Fotoplotter
  • Treiber für CNC-Maschinen
  • Deutsches Handbuch, ca. 150 Seiten.

Hardwarevoraussetzung:

Folgende Hardwarevoraussetzungen ergeben sich für Scooter-PCB V2.11:

  • RAM: ab 1 MB (monochrom), ab 2 MB (Farbe), ab 4 MB (MultiTOS),
  • Laufwerk: Floppy 720 KB,
  • Farbe: ab min. 640 * 400 Pixel, TT-Mittel, Falcon 16- und 256-Farben, ET4000-VGA-Karten.

Scooter-PCB ist bei Verwendung von Atari-Emulatoren auch auf Apple-Mac, PC und Linux lauffähig!

Preis:

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